Zwar sind wir schon zuvor beim Aufbringen der Windsperre mit der Höhe, die unser Bauwerk in der Zwischenzeit erreicht hat, konfrontiert worden. So richtig bewusst geworden sind wir uns dieser – und der damit verbundenen Gefahren – aber erst beim weiteren Dachbau. Wir waren ständig darauf angewiesen, die doch sehr sperrigen, zuvor zugeschnittenen und sortierten Dachbleche an die richtige Stelle zu bugsieren, einzupassen und auf bisher nicht verschraubten Blechen sitzend wiederum danebenliegende zu verschrauben; das alles in etwa 5 Metern Höhe.
Wir haben für das Dach auf 3 mm dicke, verzinkte Stahl-Trapezbleche zurückgegriffen, die mit selbst schneidenden und einem Dichtungsring versehenen Schrauben auf der zuvor aufgebrachten Konterlattung befestigt wurden. Dabei mussten die Blechstücke mindestens 10cm überlappen und mit zwei Reihen Kompri-Klebeband verfüllt werden, damit, unserer geringen Dachneigung (5°) wegen, abfließendes Wasser davor abgehalten wird, entgegen der Neigung zwischen den Überlappungen hindurch zu kriechen (Kappilareffekt).







