Das Jahr ist vorangeschritten, der Herbst hat bereits voll Einzug gehalten und wir machen uns daran, den Wagen mit der bereits gelieferten Jutewolle zu dämmen. Kein Hexenwerk, jedoch viel Aufwand: Die Dämmmatten in verschiedenen Stärken für die Zwischenräume der Decken- und Bodensparren wie auch des Wandfachwerks wollten passend zugeschnitten werden. Entsprechendes Werkzeug (viel zu lange spezielle Messer) haben wir glücklicherweise, wie so vieles andere zuvor, günstig aus zweiter Hand erstanden. Trotz starker Staubentwicklung gestaltete sich die Verarbeitung der Matten doch um einiges angenehmer, als mensch das bspw. von Glaswolle kennt.
Auch hier haben wir darauf geachtet, dass ökologisch verträgliche Materialien verwenden werden. Die Vorteile von Jute- bzw. Hanfdämmung ist zudem, dass sie atmungsaktiv ist und einen ähnlichen Diffussionswiderstand wie Luft besitzt, wodurch der Feuchtehaushalt durch die Dämmung reguliert wird und ein Zusammen- oder Zerfallen der Dämmung durch Wassereindringungen nicht möglich ist und uns die Wände nicht nach einer Weile „wegschimmeln“.











