Türeinbau

Mit der Dämmung des Wagens sind wir in der Zwischenzeit weit vorangeschritten und auch der erste Schnee ist bereits gefallen. Von dem Vorhaben, die bisher provisorische Plane zum Verschließen der Türöffnung durch eine echte Tür zu ersetzen, versprachen wir uns, beim anstehenden Innenausbau, trotz der Wintermonate, auch im Warmen arbeiten zu können. Den vorigen Winter über hatten wir schließlich bei Minusgraden in der unbeheizten Scheune gewerkelt – was wir uns erneut ersparen wollten.

Zudem mussten wir bei diesem Teilprojekt mit dem an uns selbst gestellten Anspruch überein kommen – damit nicht nur »leben« zu können – sondern, dass uns die Pforte zu unserem künftigen Zuhause, als eines der augenscheinlichsten Dinge an einem Haus, schlicht auch gefällt.

Die Tür haben wir, wie auch die Fenster, bereits vor Baubeginn besorgt. Sie musste zunächst von alten Eisenaufhängungen und teils vermoderten Zierleisten und schließlich auch von millimeterdicken Lackschichten befreit werden, ehe wir sie auf die endgültigen Maße, passend zu dem in der Zwischenzeit eingebauten Türrahmen, teils mit der Handkreissäge, teils mit dem Elektrohobel, auf die richtige Größe zugeschnitten werden. Gerade die hartnäckigen Lackrückstände in den vielen Verzierungen haben uns dabei einige Zeit und Nerven gekostet. Mehrfach rundum abgeschliffen, zur Konservierung vor Regenwasser mit Leinöl behandelt und nun eingehangen ist für uns klar, dass sich die Mühen schon jetzt gelohnt haben.

Schöne gusseiserne Türblätter und -pfetten haben wir günstig gebraucht erstehen können. Im Frühjahr – oder wann auch immer wir Zeit dafür finden werden – wird wohl auch ein Ersatz für die abmontierten Zierleisten ihren Platz an der Tür finden. Die Stellen, an denen vermutlich modriges Holz in der Vergangenheit zwar professionell, aber nicht gerade unauffällig ausgebessert wurde, wollen wir dann damit überdecken.

Der innere Türrahmen besteht aus zwei versetzt übereinander verleimten und verschraubten Glattkantbretter, wobei auf zweiterem, dem innerliegenden (dafür der Versatz), die Tür aufschlägt, damit sie dicht abschließt. Für zusätzliche Dichtigkeit haben wir eine Isolierdichtung eingefügt, für die wir den zweiten Satz Rahmenbretter längstseitig mit einer Fuge ausgestattet haben.

Der letzte Baustein unseres Projektes dahingehend, dass warme Luft nicht mehr sofort entweicht, ist damit vollbracht. In der folgenden Zeit geht’s an den Innenausbau: Ofen, Elektrik, Wasserleitungen, 2. Isolationsschicht (innen), Wand- und Deckenverschalung und der Fußboden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert